Warum Unternehmensberatung? 5 gute Gründe für den Einstieg ins Consulting

Die Beratertätigkeit gehört zu der Sorte Berufe, die nicht auf kleiner Flamme laufen können. Die Anforderungen sind sehr hoch, ebenso der Nutzen, den der Berater aus seiner Tätigkeit ziehen kann. Als Berufseinsteiger ebenso wie auch noch nach vielen Jahren im Job. Es gibt mit Sicherheit sehr viel mehr gute Gründe, seine Karriere als Berater zu starten bzw. auch als Young Professional in die Beratungsbranche einzusteigen. Wir haben hier für Euch die aus unserer Sicht wichtigsten 5 Punkte zusammengetragen.

Abwechslung

Beraterarbeit ist Projektarbeit, somit sind die Aufgaben per se immer nur für einen beschränkten Zeitraum. Manche Projekte dauern nur wenige Wochen, andere auch mal ein Jahr oder länger. Selbst bei einem Projekt das länger läuft, übernimmt man in der Regel verschiedene Aufgaben und kann sich so immer neues Wissen und neue Methoden aneignen.

Dazu ist man regelmäßig in verschiedenen Bereichen tätig. Der Wechsel zwischen Abteilungen innerhalb eines Unternehmens oder auch zwischen verschiedenen Unternehmen bietet die Möglichkeit, verschiedene Blickwinkel einzunehmen und ein ganzheitliches Verständnis dafür aufzubauen, wie die Dinge in einem Unternehmen und in der Wirtschaft laufen.

Team und Rolle ändern sich. Über die Jahre nimmt man im Beraterteam bei Kunden immer wieder verschiedene Rollen ein – als PMO Mitarbeiter, Business Analyst, Projektleiter oder Account-Manager. Das schult nicht nur das eigene Knowhow, sondern macht sich auch gut im Lebenslauf.

Gehalt

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die durchschnittlichen (Einstiegs-) Gehälter in der Beraterbranche in der Regel höher sind als in den meisten anderen Branchen. Zwischen den Unternehmen kann es hier jedoch durchaus größere Unterschiede geben.

Consultants profitieren nach einigen Jahren Berufserfahrung auch von einem soliden Netzwerk.

Networking

Durch die Projektarbeit hat man regelmäßig mit neuen Menschen zu tun. Arbeitet man z. B. im Inhouse Consulting, oder auch als externer Berater lange beim selben Unternehmen, kann man über die Jahre das Unternehmen sehr gut kennenlernen und daher auch ein Netzwerk in diesem Unternehmen aufbauen. Zu Beginn eines neuen Projekts oder einer neuen, herausfordernden Aufgabe, kann man so dieses Netzwerk aktivieren um schneller ans Ziel zu kommen. Und manchmal auch nur, weil man weiß, wen man fragen muss. Natürlich sind gute Kontakte auch beim Jobwechsel nicht verkehrt.

Sprungbrett zum nächsten Schritt

Der Sprung in die Linienkarriere

Arbeitet man als Inhouse Consultant oder externer Berater auf Projekten, kann es durchaus zwischendurch mal passieren, dass man von den entsprechenden Vorgesetzten ein Jobangebot erhält. Das kann durchaus ein Glücksgriff sein, denn meist kennt man die Aufgaben, die einen erwarten, die zukünftigen Kollegen und man hat eine Vorstellung davon, ob der Job herausfordernd ist und Spaß machen wird. Das heißt, man hat aus der Position des Beraters heraus sehr gute Möglichkeiten sich vorher den zukünftigen Job und die Kollegen anzuschauen. Das ist ein Grund, warum der Einstieg in die Unternehmensberatung sich lohnt, auch wenn man nicht lange in dieser Branche bleiben möchte.

Der Sprung in die Selbstständigkeit

Als Berater wird man in der Regel, mal mehr mal weniger, zum Generalisten ausgebildet. Planung & Organisation, Projektmanagement, aber auch Vertrieb sind beispielsweise Themenfelder, mit denen man sich beschäftigt. Außerdem steht man ständig vor neuen Herausforderungen, bei denen man zunächst einmal nicht sofort weiß, wie man sie löst. Dieses Wissen und diese Erfahrungen können einem bei der Gründung eines Start-Ups später auch helfen. Man steht auch als Gründer ständig vor neuen, zunächst scheinbar nicht lösbaren Aufgaben. Die Methoden und Herangehensweisen aus dem Consulting sind eine gute Grundlage, mit den Herausforderungen bei einer Unternehmensgründung fertig zu werden.

Eine andere Alternative zur Gründung eines Start-Ups ist die Tätigkeit als Freelance-Berater. Dieser Schritt ist in der Regel etwas leichter als die Gründung eines Start-Ups, unter anderem, weil man ausschließlich seine eigene Arbeitskraft vertreiben muss und bereits nach kurzer Zeit die erste Rechnung gestellt werden kann. Um bei der Kundenakquise möglichst erfolgreich zu sein, empfiehlt es sich, ein paar Jahre Berufserfahrung mitzubringen. Auch ist es durchaus sinnvoll, neben dem allgemeinen Projektmanagement Knowhow, Spezialwissen auf einem Gebiet mitzubringen.

Passende Kolleginnen und Kollegen schaffen ein produktives und engagiertes Arbeitsklima.

Kollegen mit ähnlichen Ambitionen und Einstellungen

Beratungsfirmen achten in der Regel bei der Einstellung stark darauf, dass die Anwärter, die sie einstellen, zusammenpassen. Gerade wenn die Arbeit sehr intensiv ist und man mit seinen Kollegen regelmäßig bis in die Nacht im Büro sitzt, ist es essenziell, dass man möglichst „gleich tickt“.

Auch stellen die Unternehmen vorzugsweise hochqualifizierte Mitarbeiter ein, die auch besonders ambitioniert sind. Wenn man also als Berater anfängt, kann man davon ausgehen, dass zumindest die meisten im Team bzw. in der eigenen Firma eine Menge Dynamik mitbringen, einen mitziehen und man auch viel von und mit den Kollegen lernen kann.

 

Ohne Zweifel sind die Anforderungen an einen Consultant sehr hoch. Nichtsdestotrotz lohnt es sich darin zu investieren, auch wenn man sich entscheiden sollte nur für einige Jahre als BeraterIn zu arbeiten. Welche Qualitäten man mitbringen sollte um den Ansprüchen der Beratungsunternehmen Genüge zu tun, kannst Du hier nachlesen.

 

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