• A

    • Anwendungs- & Infrastruktur-Beratung
      Anwendungen bzw. Applikationen sind Softwaresysteme, die zur Problemlösung herangezogen werden. Die IT-Infrastruktur umfasst die Gesamtheit aller materiellen oder immateriellen Güter, die zur Nutzung von Softwareanwendungen notwendig sind (Hardware und Software). IT-Beratung im Bereich Anwendungen & Infrastruktur ist eine sehr weitreichende Definition. Sie kann von der strategischen Beratung bis hin zur Programmierung und Wartung einzelner Applikationen reichen.
  • B

    • Big Data
      Big Data ist eine große Menge an Daten, die erhoben oder aus externen Quellen gespeichert und ausgewertet wird. Diese dienen beispielsweise als Grundlage für Auswertungen zur Trendforschung, oder auch für die Rasterfahndung. Big Data steht somit für Datenmengen, die vielseitig genutzt werden können, da sie ein flächendeckendes Bild eines bestimmten Zustands geben.
    • Business Development
      Business Development (Geschäftsfeldentwicklung) bezeichnet die Maßnahmen eines Unternehmens, sein Produkt- oder/und Dienstleistungsspektrum über das bestehende Angebot hin zu erweitern. Hier werden Marketing-Strategien evaluiert und neue Absatzmärkte bewertet. Auch werden Geschäftsanalysen von Kunden auf der einen, und Konkurrenten auf der anderen Seite durchgeführt. Derzeitige und zukünftige Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu analysieren, fällt ebenfalls in den Arbeitsbereich des Business Developments.
    • Business Intelligence
      Die Business Intelligence, zu deutsch Geschäftsanalytik, generiert aus bereits vorhandenen Informationen innerhalb des Unternehmens neue Erkenntnisse und unterstützt die Unternehmensführung mit diesem Knowhow bei Marktentscheidungen. Dabei handelt es sich neben der Datenerfassung auch um die Analyse der Strategien, Prozesse und Techniken. Ziel ist es durch die Auswertung aller relevanten Informationen neue Perspektiven für das Unternehmen zu schaffen.
  • C

    • Change Management
      Das Change Management bzw. Veränderungsmanagement (zu unterscheiden vom IT-Change Management!) wird immer dann relevant, wenn ein Unternehmen sich in grundlegender Weise neu organisiert. Einer bereichsübergreifenden, weitreichenden Änderung geht immer eine beobachtende und reflektierende Analyse voraus. Dieser Prozess der Analyse findet zwar in der Führungsebene statt, die Durchführung betrifft dann jedoch in der Regel eine große Zahl von Mitarbeitern. Change-Management ist die Disziplin, "die Mitarbeiter mitzunehmen". Das heißt, den Veränderungsprozess zu begleiten und dafür zu sorgen, dass die Belegschaft die Veränderungen mitgeht.
    • Corporate Finance / M&A
      Im Spezialgebiet der Corporate Finance, d.h. der Unternehmensfinanzierung, wird die Kapitalstruktur eines Unternehmens (Eigenkapital und Fremdkapital) durch den Einsatz verschiedenster Instrumente optimiert. Mergers & Acquisitions (M&A) ergänzt die Corporate Finance und bezeichnet die Unternehmenskäufe oder Fusionen, die ein Unternehmen durchführt.
    • Corporate Social Responsibility
      Mit der Corporate Social Responsibility (CSR) verpflichtet sich ein Unternehmen freiwillig und innerhalb seiner Möglichkeiten, soziale Verantwortung über gesetzliche Vorgaben hinaus zu übernehmen. Dies erstreckt sich über umweltpolitische Regulierungen bis hin zum verantwortungsbewussten Umgang mit Mitarbeitern und anderen relevanten Anspruchs- und Interessengruppen.
    • Corporate Strategy
      Die Corporate Strategy (Unternehmensstrategie) dient der langfristigen Ausrichtung eines Unternehmens. Hier werden die Unternehmensziele in Hinblick auf das Geschäftsumfeld, die Positionierung im Markt und die Wettbewerber ermittelt und in einem passenden Business Case zusammengeführt.
    • Customer Relationship Management (CRM)
      Das Customer-Relationship-Management (Kundenbeziehungsmanagement) ist ein Teilbereich des Vertriebs. Hier stehen die Kundenbeziehung und die Interaktion (Planung, Steuerung und Durchführung) zwischen Unternehmen und Kunden/Interessengruppen im Vordergrund. CRM ist also ein kundenorientiertes Informationssystem, das mit Hilfe des Kundenlebenszyklus und Database-Marketing die optimale Kundenorientierung zu erreichen versucht.
  • D

    • Data Analytics
      Data Analytics (Datenanalyse) erfasst und verarbeitet mithilfe statistischer Methoden relevante Daten um nützliche Erkenntnisse für die Unternehmensführung bereitstellen zu können. Dabei werden die Daten selbst erhoben oder aber von externen Stellen bezogen.
    • Data Science
      In der Data Science (Datenwissenschaft) werden mithilfe wissenschaftlicher Methoden aus Statistik, Mathematik und Informationstechnik Erkenntnisse und Muster aus Daten gezogen um sie der Unternehmensführung als Entscheidungsgrundlage vorzulegen.
    • Datenschutz & Datensicherheit
      Der Datenschutz regelt auf rechtlicher Basis den Schutz personenbezogener Daten. Dies erfolgt u.a. durch Vorgaben, welche Daten erhoben und gesammelt werden dürfen und wie sie verarbeitet und gespeichert werden müssen. In Deutschland bzw. in der EU regelt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einheitlich, wie personenbezogenen Daten von privaten Unternehmen und öffentlichen Institutionen verarbeitet werden dürfen. Der Datenschutz setzt auch eine direkte Verbindung zur Datensicherheit. Die Datensicherheit bezieht sich auf alle Informationen eines Unternehmens, die vor Missbrauch, Manipulation oder Verlust geschützt werden müssen. In diesem Bereich finden bspw. regelmäßige Risikobewertungen statt, um die Datensicherheit eines Unternehmens oder einer Institution, auch unter den rasant wachsenden informationstechnischen Herausforderungen (z. B. Hackerangriffe) zu gewährleisten.
    • Digitalisierung
      Digitalisierung ist die Umwandlung von analogen Daten in digitale, oder auch die Verknüpfung verschiedener digitaler Daten bzw. Systeme (in Unternehmen). Insbesondere Unternehmen, die bereits einige Jahrzehnte alt sind, d.h. vor dem digitalen Zeitalter gegründet wurden, haben heute verschiedenste Herausforderungen im Bereich Digitalisierung. Einerseits sind viele Prozesse noch "Papier-basiert", andererseits werden Daten oft in verschiedenen Systemen generiert, dabei jedoch nicht miteinander verknüpft.
  • E

    • Einkauf
      Die Beschaffung von Waren, Werkstoffen, Betriebsmitteln und auch Dienstleitungen werden im Einkauf geregelt. Über die operative und strategische Sicherstellung der Versorgung (Qualität, Menge, Termineinhaltung, Lieferort) hinaus, obliegt dem Einkauf auch die Verhandlung und Optimierung des Preis-Leistungsverhältnisses.
  • H

    • HR-Beratung
      Human Resources (Management)-Beratung agiert im Bereich der Personalwirtschaft und unterscheidet sich somit ganz klar von der Personal-Beratung, die hauptsächlich unter dem Begriff Head Hunting bekannt ist. Die Prozesse rund um die Ressource "Personal" (Mitarbeitereinsatz und -entwicklung, Bindung an das Unternehmen, Vergütungssysteme, etc.) werden in diesem Beratungsschwerpunkt behandelt. Ein Beratungsprojekt eines HR-Beraters könnte zum Beispiel beinhalten, die Manager-Vergütung in einem internationalen Konzern zu analysieren (mit anderen Unternehmen zu vergleichen) und zu optimieren.
    • Human Resources Software
      HR Software dient dem effektiven Ablauf von Personalprozessen. Neben Bewerbermanagementsystemen und Weiterbildungsmanagement für das Talent Management, wird HR Software auch zur Zeiterfassung, zur Personalkostenabrechnung und zur Personaleinsatzplanung genutzt.
    • Human Resources Strategie
      Eine HR-Strategie umfasst die effiziente und langfristige Gewinnung, Entwicklung und Bindung von Mitarbeitern innerhalb der finanziellen Möglichkeiten eines Unternehmens. Dabei soll ein verantwortungsbewusster und gleichzeitig effizienter Umgang mit Mitarbeitern ausbalanciert werden, um das Unternehmen zu stärken.
  • I

    • Innovation
      Unter Innovation sind in der Wirtschaft alle Neuerungen oder Wechsel gemeint, die aufgrund von ökonomischem oder sonstigem Fortschritt notwendig sind. Innovation hängt hier vor allem mit der Fähigkeit zusammen, alte Zusammenhänge neu und kreativ zu denken.
    • IT Change Management
      Das IT Change-Management stellt sicher, dass alle notwendigen Veränderungen innerhalb der IT Infrastruktur effizient und risikoarm durchgeführt werden. Neben einer sich stetig anpassenden IT Strategie, fällt darunter beispielsweise auch der kontrollierte Austausch veralteter Soft- und Hardware.
    • IT Governance & Compliance
      IT-Governance stellt als Teil der Unternehmensführung sicher, dass sich die IT-Infrastruktur innerhalb der Unternehmensstrategie und -ziele bewegt und gleichzeitig Risiken minimiert werden. Mit Compliance kommen die rechtlichen Vorgaben hinzu, die vom Gesetzgeber verlangt und bei Nichteinhaltung sanktioniert werden. Dies zu verhindern, ist die Aufgabe der IT-Compliance.
    • IT Regulatorik
      Die Vorgaben des Gesetzgebers in Hinblick auf digital verarbeitete Informationen werden unter dem Begriff IT Regulatorik zusammengefasst. Diese Regularien beziehen sich in erster Linie auf Datenschutz und -sicherheit. Hierbei sind vor allem Unternehmen in der Pflicht, die zahlreiche sensible Informationen von Kunden besitzen, wie etwa Banken.
    • IT Risikomanagement
      Das IT Risikomanagement identifiziert, analysiert, bewältigt und steuert mögliche IT Risiken für ein Unternehmen. Dies dient in erster Linie dem Schutz sensibler Informationen.
    • IT-Beratung
      Die IT-Beratung begleitet Unternehmen bei der Auswahl, Einführung, Wartung und / oder Weiterentwicklung neuer Software und Systeme. Auch sämtliche Fragestellungen in Verbindung mit der System-Architektur des gesamten Unternehmens können darüber hinaus Teil er IT-Beratung sein. Strategische Voranalysen beinhalten zum Beispiel die Entscheidung zwischen dem Einkauf von Fremdsoftware oder der eigenen Herstellung eines Tools. Die nächsten Schritte sind dann die idealtypisch die Entwicklung der Software oder die Anpassung der Fremdsoftware auf die Bedürfnisse des Unternehmens (Customizing). Im weiteren Verlauf kann das Kundenunternehmen dann auch die Software vom IT-Beratungsunternehmen warten lassen. IT-Berater benötigen für die Ausführung Ihres Berufs immer ein sehr gutes IT-technisches Verständnis. Je nachdem, ob der IT-Berater sich mit der tatsächlichen Programmierung befasst, oder eher konzeptionell arbeitet, sind dann wiederum noch individuelle Fertigkeiten zusätzlich wichtig.
  • K

    • Kostenoptimierung
      Das Kostenmanagement analysiert durch die Kostenoptimierung die Ausgaben eines Unternehmens und passt sie gegebenen Umständen an. Kurz- und langfristige Maßnahmen dienen dabei nicht ausschließlich der Kostensenkung, sondern können auch innerhalb der bereits bestehenden Kosten eine Qualitätssteigerung herbeiführen. Eine weitere Aufgabe der Kostenoptimierung ist die Herausarbeitung von versteckten Kosten oder auch Ertragsquellen und gegebenenfalls die Umverteilung innerhalb eines Bereichs oder des Unternehmens.
  • L

    • Lean Management
      Lean Management, zu deutsch "schlankes Management", zielt auf Kostenreduktion und Optimierung aller Unternehmensprozesse ab. Der Endkunde (des Produkts, nicht des Beraters) ist hierbei immer der Ausgangspunkt der Analyse und Optimierung. Höchstmögliche Effizienz soll beim Lean Management durch logisch gestaltete Kommunikationswege und klar definierte Verantwortlichkeiten erreicht werden.
  • M

    • Management Diagnostic & Development
      Das Management Diagnostic & Development prüft Manager auf Eignung und begleitet ihre positive Entwicklung. Die Diagnostik zielt dabei auf Eigenschaften wie Überblick, zielorientiertes Handeln, Durchsetzungsvermögen und Lernpotenzial ab. Zum einen sollen Manager erkannt und angeworben werden. Zum anderen sollen bereits für das Unternehmen tätige Manager für höhere Stellen geschult werden.
    • Marketing
      Das Marketing eines Unternehmens hat die Aufgabe die Bedürfnisse und Erwartungen von Kunden und Stakeholdern auszuwerten und mit einer entsprechenden Strategie darauf zu reagieren. Ziel ist es Absatzmärkte für diese Bedürfnisse zu schaffen und mit der dazu passenden Infrastruktur Aufmerksamkeit bei allen Interessengruppen zu generieren.
  • N

    • Nachfolgeberatung
      In der Nachfolgeberatung werden (vorzugsweise mittelständische) Unternehmen bei einer personellen, operativen und/oder strukturellen Veränderung begleitet. Es werden Teilhaberschaft oder Fusionen verhandelt um ein Weiterbestehen des Unternehmens mit neuer oder neu aufgestellter Geschäftsführung zu sichern. Diese Art der Beratung wird vor allem in Anspruch genommen, wenn in Familienbetrieben kein enger Verwandter als Nachfolger vorgesehen ist.
  • O

    • Outsourcing
      Outsourcing (Auslagerung) bezeichnet die Nutzung externer Ressourcen / Dienstleister und tritt meist dann zu Tage, wenn sich durch deren Nutzung die Kosten minimieren und/oder die Qualität steigern lässt. Unternehmen können Teile von Bereichen auslagern oder auch einen ganzen Bereich. Ein Outsourcing kann z.B. die IT eines Unternehmens betreffen oder auch verschiedene Produktions- und Abwicklungsprozesse.
  • P

    • Performance Management
      Das Performance Management erfasst, steuert, kontrolliert und optimiert die Leistungen eines Unternehmens in allen relevanten Leistungsbereichen. Ziel ist es, die Gesamtleistung des Unternehmens kontinuierlich zu steigern. Neben finanziellen Größen erfasst das Performance Management auch nichtfinanzielle Größen und agiert somit ganzheitlicher als beispielsweise bilanzorientierte Steuerungen.
    • Post Merger Integration
      Eine Post Merger Integration findet nach der Fusion zweier Unternehmen bzw. nach dem Kauf eines Unternehmens durch ein anderes statt. Im Rahmen der Integration werden alle rechtlichen und organisatorischen Aufgaben gelöst, die bis zum Vertragsabschluss selbst oft nur im Rahmen einer Vorstudie betrachtet wurden. Die Post Merger Integration beinhaltet dabei die Vereinheitlichung von Systemen, Prozessen und Strukturen.
    • Pricing / Preismanagement
      Das Preismanagement (Pricing) konzentriert sich auf alle Bereiche eines Unternehmens, die im Zusammenhang mit dem Preis stehen (z.B. Produkt, Kunde, Controlling, Organisation). Das Ziel ist es dabei, den Ertrag für das Unternehmen zu steigern. Mit einer Preisstrategie als vorgegebenem Rahmen, arbeitet das Produkt Pricing an einer konsistenten und wettbewerbsfähigen Preisstruktur. Das Kunden Pricing entwickelt dann die Konditionen (Anreize, Rabatte, etc.) unter denen eine Preisdurchsetzung auf dem Markt erfolgen kann.
    • Produktentwicklung
      Die erfolgreiche Erschließung neuer Produkte oder auch die Verbesserung bestehender Produkte generiert Wachstum. Dabei ermittelt die Produktentwicklung nicht nur Marktnischen, sondern auch Folge- oder Zusatzprodukte zu bereits bestehenden Produkten. Die Produktentwicklung kann sich auf materielle und immaterielle Güter beziehen. In einem Versicherungskonzern bezieht sich die Produktentwicklung beispielsweise auf die Entwicklung neuer Versicherungen, in einem Chemiekonzern kann sie sich auf die Entwicklung eines neuen Düngemittels beziehen. Die Produktentwicklung erfordert neben innovativen Ideen auch immer ein fachliches und strategisches Knowhow.
    • Projektmanagement
      Das Projektmanagement (PM) regelt die Aufgaben, die Organisation, die Techniken und die Mittel eines Projekts auf Führungsebene. Es beinhaltet die Komponenten Initiierung, Planung, Steuerung, Kontrolle und Abschluss (während je nach Projektmanagement-Framework/Ansatz die Begrifflichkeiten variieren können, sind die Inhalte trotzdem gleich). Ein Projektleiter verantwortet, als Kernaufgabe des Projektmanagements, dass die Projektziele innerhalb der geplanten Zeit, mit den geplanten Ressourcen und dem geplanten Budget erreicht werden.
    • Prozess- & Organisationsberatung
      Anders als die Strategieberatung, arbeitet die Prozess- & Organisationsberatung mit den bereits vorhandenen Mitteln des Unternehmens und optimiert die Organisation und die Prozesse. Ziel ist es, die gegebenen Dienst- und Sachleistungen effizienter und flexibler zu nutzen und somit Kosten einzusparen oder die Produktion zu steigern. Die Unternehmensstrategie kann hierbei als Ausgangspunkt der Prozess- & Organisationsberatung gesehen werden, da sie die Richtung und die entsprechenden Möglichkeiten vorgibt. Ein Beratungsprojekt für einen Prozessberater kann z.B. die Optimierung der Prozesse in der Produktion oder der Verwaltung eines Unternehmens beinhalten. Hier kann es im Speziellen darum gehen, manuelle Prozesse zu automatisieren oder überflüssige Prozessschritte herauszufiltern und zu beseitigen.
    • Prozessautomation
      Die Prozessautomation beinhaltet die Bereitstellung von Soft- und Hardware um Prozesse weitestgehend zu automatisieren. Dabei kann es sich sowohl um entsprechende programmierte Maschinen innerhalb der Produktion, als auch um Software-Tools für Banken oder Versicherungen handeln. Prozessautomation und Prozessoptimierung gehen in der Regel miteinander einher, wobei die Automation regelmäßig zu einer Optimierung führen sollte.
    • Prozessoptimierung
      In der Prozessoptimierung werden die Management-, Kern- und Unterstützungsprozesse eines Unternehmens analysiert und im Hinblick auf Effizienz und Effektivität optimiert. Die Optimierung von Prozessen kann beispielsweise durch die Automatisierung bestimmter Prozessschritte oder eines gesamten Prozesses erfolgen. Auch können einzelne Prozessschritte eliminiert werden, sodass der Gesamtprozess dadurch verschlankt wird. Ziel der Prozessoptimierung ist die Einsparung mindestens einer der Komponenten Zeit, Budget und/oder Personal.
  • R

    • Reorganisation
      Die Reorganisation erfasst Organisationsprobleme innerhalb eines Unternehmens und leitet eine kontrollierte Änderung ein, indem sie das Problem analysiert, Alternativen prüft und schließlich die Neuerung einführt. Solche Organisationsprobleme können durch veränderte Umwelteinflüsse, personelle Änderungen oder veränderte Produktionsprogramme eines Unternehmens verursacht werden. Die Reorganisation hilft dabei adäquat darauf zu reagieren ohne den normalen Produktionsablauf zu stören.
    • Restrukturierung
      Die Restrukturierung eines Unternehmens ist bisweilen als Sanierungsmaßnahme notwendig, um adäquat auf veränderte Marktbedingungen oder gar einer Unternehmenskrise zu reagieren. Dieser Prozess beginnt immer mit einer Neuausrichtung der Unternehmensstrategie, beinhaltet beispielsweise auch Trends und Marktentwicklungen zu beurteilen und Wachstumspotenziale zu erkennen. Sodann werden Geschäftsprozesse optimiert und auf Profitabilität geprüft bzw. Finanzierungen optimiert. Die Implementierung geht auch hier, wie in vielen Consulting Bereichen, u.a. mit der Digitalisierung Hand in Hand.
    • Rewards Consulting (Vergütungsberatung)
      Die Vergütung, also Entlohnung für geleistete Arbeit, wird in Unternehmen unterschiedlich gehandhabt. Je nach Branche, kann es sich auch um tariflich geregelte Vergütung handeln, die nur durch gewerkschaftliche Verhandlungen verändert werden kann. Leistungsorientierte Vergütung wird in der Regel individuell mit den Mitarbeitern ausgehandelt. HR-Berater, die sich mit Vergütungssystemen beschäftigen, analysieren und optimieren diese für ihre Kundenunternehmen. Ein Rewards Consultant könnte auf einem Kundenprojekt beispielsweise die Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung analysieren und darauf aufbauend dann für das Unternehmen adäquate Long Term Incentive Pläne und Mitarbeiterbeteiligungsprogramme entwickeln.
    • Robotic Process Automation
      Die Robotic Process Automation (RPA), zu deutsch "robotergesteuerte Prozessoptimierung", ist die technologische Weiterentwicklung der klassischen Prozessoptimierung. Dabei übernehmen Software-Roboter oder / und eine Form von künstlicher Intelligenz die menschliche Interaktion mit den Benutzerschnittstellen von Softwaresystemen. Mitarbeiter benötigen mit Hilfe dieser Software-Roboter somit keine Programmierfähigkeiten um komplizierte Anwendungen nutzen zu können.
  • S

    • Shopfloor Management
      Shopfloor Management ist ein Führungsinstrument in der Produktfertigung oder Wertschöpfung. Dabei werden Kennzahlen der Produktion, aber auch der administrativen Tätigkeiten eines Unternehmens visualisiert und somit für alle transparent gemacht. Mögliche Fehlerketten sollen somit schneller erkannt und behoben werden.
    • Software Testing
      Das Software Testing bezeichnet die technische und fachliche Testphase einer Software. Das Testing einer Software erfolgt immer dann, wenn eine Software entweder komplett neu entwickelt, oder aber auch überarbeitet oder erweitert wurde. Idealerweise werden Testfälle und Testszenarien erstellt, über die alle Anwendungsfälle in der produktiven Nutzung der Software ausprobiert werden. Die Testfälle beschreiben sowohl die Eingaben des Nutzers als auch das erwartete Ergebnis. Weicht das Soll-Ergebnis vom IST-Ergebnis ab, muss ggf. nachkorrigiert werden. Das Software-Testing teilt sich in verschiedene Phasen auf und hängt vom Reifegrad der Entwicklung ab. In der Anfangsphase testen Software-Entwickler (im klassischen Vorgehensmodell) zunächst einzelne Komponenten bzw. wie einzelne Komponenten miteinander agieren. Der Nutzer wird erst zu einem Zeitpunkt in den Test involviert, zu dem schon ein großer Teil der Entwicklungsarbeiten durchgeführt wurde. Bei agilen Software-Entwicklung arbeiten Entwickler und Nutzer enger zusammen und testen einzelne Funktionalitäten einer Anwendung parallel bzw. gemeinsam.
    • Strategie Cyber- / IT-Security
      Die Cyber Security Strategie gewährleistet die Informationssicherheit eines Unternehmens. Die Etablierung eines ganzheitlichen Risikomanagements ist ebenso wichtig wie die Schulung und Sensibilisierung von Mitarbeitern. Eine regelmäßige Wartung und Optimierung dieser Prozesse sichern schließlich langfristig die sensiblen Daten des Unternehmens.
    • Strategieberatung
      Die Strategieberatung (oder Management Consulting) beschäftigt sich mit den Problemen und Herausforderungen der Führungsebene eines Unternehmens. Sie erarbeitet Geschäftsstrategien oder entwickelt neue Geschäftsmodelle, restrukturiert das Unternehmen oder befasst sich mit neuen Preismodellen für das Unternehmen bzw. für bestimmte Produkte. Bei reinen Strategieprojekten arbeiten Consultants in vergleichsweise kleinen Beraterteams und in enger Abstimmung mit dem höheren Management eines Unternehmens. Strategieprojekte sind häufig "Kurzläufer-Projekte" mit wenigen Wochen oder Monaten Laufzeit.
    • Supply Chain Management
      Das Supply Chain Management (SCM) ist die Planung und Steuerung einer Wertschöpfungskette, also vom Lieferanten bis hin zum Endkunden. Darunter fällt der effiziente und ressourcenoptimierte Fluss von Waren, Informationen, Geld und Personen. Durch diese Ganzheitlichkeit unterscheidet sich das SCM deutlich vom Logistik Management, da es über die Grenzen eines Unternehmens hinaus geht.
  • T

    • Talent Management
      Im ersten Schritt definiert das Talent Management die Anforderungen an anspruchsvolle Stellen im Hinblick auf die Unternehmensziele und die Produkte eines Unternehmens. Es wird sich dabei der Ansätze des Marketings bedient, um gezielt und aktiv Fach- und Führungskräfte für anspruchsvolle Stellen zu identifizieren bzw. zu gewinnen. Neben der Anwerbung von qualifizierten Kräften fördert das Talent Management auch vielversprechende Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens, u.a. durch Zuweisung immer anspruchsvollerer Aufgaben.
    • Testmanagement
      Das Testmanagement begleitet und unterstützt die Fachabteilung in der Entwicklungs- und Testphase einer Software. Hier wird in Absprache mit den Software-Entwicklern und der Qualitätssicherung entschieden und dokumentiert, wie die Testphase zeitlich und technisch ablaufen soll.
    • Transformation
      Transformation (Veränderungsprozess) findet in einem Unternehmen, das sich neu aufstellen möchte, auf mehreren Ebenen statt. Das Change-Management, die Organisation und die IT-Struktur sind dabei die Fokusthemen. Innerhalb verschiedener Transformationsphasen erarbeitet ein Beratungsunternehmen für den Kunden neue Ziele, passt die Strukturen in Organisation und IT an, analysiert neue Absatzmärkte bzw. Produkte und implementiert schließlich diese Veränderungen innerhalb der Mitarbeiterschaft und Führungsebene.
  • V

    • Vertrieb
      Der Vertrieb kann als ein Teilbereich des Marketings angesehen werden, der mithilfe der Evaluationen, Werkzeuge und Strategien, die das Marketing vorgibt, den tatsächlichen Warentausch gegen Geld vollzieht, also den Verkauf eines Produktes im direkten Kundenkontakt.
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